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Die Damen greifen am Sonnabend zum Florett

Malchow (juw). „Da steckt aber eine Wucht dahinter, dass hätte ich von Rollstuhlfechtern gar nicht erwartet“, zeigte sich Klaus Mehlhorn aus Wredenhagen gestern in der Malchower Sporthalle am Clara-Zetkin-Ring begeistert. Er wollte sich die Gefechte beim 2. Malchower Weltcup im Rollstuhlfechten vor Ort ansehen und staunte über die Schnelligkeit der Sportler mit Handycap. Während die Männer mit dem Säbel um den Einzug in das Finale kämpften, kreuzten die Damen mit dem Degen die Klingen. Heute greifen die Damen zum Florett. Diese Waffe ist zwar genauso schwer wie der Säbel, nämlich 500 Gramm, dafür aber um fünf Zentimeter länger als dieses Sportgerät. Während man bei dem Säbel sowohl mit der Spitze als auch mit der Klinge Treffer erzielen kann, zählen beim Florett nur die Treffer mit der Spitze.

Die Florett-Wettkämpfe beginnen heute um 9 Uhr. Aber auch mit dem 770 Gramm schweren Degen werden sich noch Gefechte geliefert. Denn auch die Herren wollen sich mit dieser Waffe messen. Die Finalkämpfe im Degen und im Florett werden ab 17 Uhr über die Bühne gehen. Ab 18 Uhr sind die Siegerehrungen geplant. Genau schauten übrigens heute auch die Mädchen und Jungen der Malchower Grundschule den Wettkämpfen zu, welche die Tribüne der Sporthalle belagerten. Sie hatten nämlich die Aufgabe bekommen, die Sportler zu zeichnen und lieferten ihre Kunstwerke bei Hanni Rossek vom Müritzsportclub ab. Die besten Zeichenkünstler dürfen ihr Bild nämlich den erstplatzierten Rollstuhlfechtern bei der Siegerehrung überreichen.

Klaus Mehlhorn freut sich übrigens am meisten auf den großen Mannschaftswettkampf der verschiedenen Nationen, der morgen ab 14 Uhr stattfinden wird. Insbesondere beim Säbel-Wettkampf hat nämlich die deutsche Nationalmannschaft gute Chancen auf eine sehr gute Platzierung. Ob es für den Titel reicht, wird sich erst ab 17 Uhr zeigen, wenn die Finalkämpfe anstehen. Die Frauenmannschaften werden mit dem Degen, die Herrenmannschaften mit dem Säbel um den Sieg kämpfen. Aber auch am Sonntagmorgen wird schon gefochten. So kämpfen die Männer ab 9 Uhr mit dem Florett. Erfahrungsgemäß werden morgen noch mehr Zuschauer zu den Wettbewerben erscheinen als gestern, zumal der Eintritt für die Zuschauer frei ist. „Wann hat man schon einmal die Gelegenheit, einen internationalen Weltcup vor der Haustür zu haben“, fragte Klaus Mehlhorn, der die Veranstaltung mehrfach besuchen möchte.
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