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Deutsche Rolli-Fechter überzeugen in Malchow

Malchow. Die deutschen Rollstuhlfechter haben sich beim World Cup in der Inselstadt Malchow gut geschlagen. Gleich zweimal erklang bei den Siegerehrungen die deutsche Nationalhymne. Die Mecklenburgerin Simone Briese-Baetke sicherte sich prompt zwei Spitzenplatzierungen. Sie gewann den Degen-Wettbewerb (der Nordkurier berichtete) und mit dem Florett kam sie auf den zweiten Rang hinter ihrer Mannschaftskameradin Annabel Breuer. Ebenfalls beeindruckend die Leistung von Zarife Imeri, die mit dem Florett auf Platz drei kam.Besonders aufgeregt waren die jungen männlichen Fechter von Trainer Olexander Bondar. Er hatte ursprünglich die leise Hoffnung, dass sich die deutschen Männer auf vorderen Plätzen wieder finden. Diese Erwartung konnten sie diesmal noch nicht erfüllen. Ein aufsehenerregendes Resultat erzielte ebenso Dimitrij Rout aus Rostock. Er erreichte mit dem Säbel Platz acht, mit dem Degen Platz 20. „Damit habe ich die Qualifikation zur WM in Paris erreicht“, sagte er. Rout hatte allerdings Probleme im Gefecht mit einem Linkshänder. „Das war für mich absolut ungewohnt und schwierig“, sagte er. Gern hätte er sich weiter nach vorn gekämpft, doch es gehöre auch ein wenig Glück dazu, meinte er. Sein Ziel für das Abschneiden bei der Weltmeisterschaft hat er schon abgesteckt: „Dort will ich unter die besten sechs kommen.“

Im Mannschaftswettbewerb erreichten die deutschen Männer Platz fünf. „Das ist eigentlich ein guter Platz“, sagte der Trainer. Er machte deutlich, dass Christopher Kremer beispielsweise erst seit 18 Monaten fechtet. „Das sind alles ganz junge Männer, die einfach noch nicht die Wettkampferfahrung haben. Man darf auch nicht vergessen, hier haben die Größten des Fechtsports gekämpft, da spielt der Kopf auch eine große Rolle“, bilanzierte Bondar. Er sieht die deutsche Männermannschaft aber langfristig auf einem guten Weg nach ganz oben. Die Frauen meisterten ihren Mannschaftswettkampf deutlich besser. Sie erreichten das Finale. Dort mussten sie gegen die Hongkong-Chinesen antreten. Zahlreiche Zuschauer hatten es sich nicht nehmen lassen bei diesem spannenden Finale dabei zu sein. Die deutsche Frauenmannschaft konnte sich allerdings gegen die starken Chinesinnen nicht durchsetzen, sie unterlagen mit 34:45 Punkten. Das letzte Finale wurde bei den Männern zwischen Frankreich und Russland ausgetragen.

Ex-Weltmeister und Paralympics-Teilnehmer Uwe Bartmann kam bei seinem Comeback mit dem Degen auf Rang 14 und belegte mit dem Säbel den 15. Platz.

Insgesamt zeigten sich die Sportler wieder einmal begeistert von der Organisation des World Cups. Eine Vertreterin der russischen Delegation sagte, dass sich andere größere Städte ein Beispiel daran nehmen könnten. Während der gesamten drei Tage wurde beispielsweise der Zeitplan eingehalten, hieß es. Das Lob der Sportler ist sicher auch der Grund dafür, dass man sich bereits gestern einig war, dass 2012 ein weiterer World Cup in der Inselstadt stattfinden wird. Dafür haben sich zumindest alle Verantwortlichen ausgesprochen. Die Sportler begrüßen das und freuen sich schon auf ein Wiedersehen im Olympia- und Paralympics-Jahr. Dann werden ganz sicher noch mehr Nationen ihre Besten nach Malchow schicken. In diesem Jahr waren es 99 Sportler aus 15 Nationen, die um World-Cup-Punkte kämpften.
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