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Rostocker Rout bucht WM-Ticket

MALCHOW - Mit zwei Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille für Deutschland ging der World Cup im Rollstuhlfechten in Malchow zu Ende. Eine Bilanz, die sich sehen lassen, so der Rostocker Olexander Bondar, einer der Trainer der deutschen Nationalmannschaft.Die Männer konnten diesmal keine Medaillenplätze belegen, doch mit den Platzierungen war auch der Trainer ganz zufrieden. So konnte sich Dimitrij Rout von Maccabi Rostock für die Weltmeisterschaft in Paris qualifizieren. "Platz acht musste ich erreichen, und das habe ich geschafft", sagte der junge Fechter. Er hätte sich durchaus vorstellen können, noch eine bessere Platzierung herauszuholen. "Zunächst mal hat man vor heimischem Publikum jede Menge Druck, da man sich ja von der besten Seite zeigen will. Dann ist jeder Kampf auch abhängig vom Kampfrichter und letztlich handelt es sich bei den meisten Sportlern um kampferfahrene Fechter", schätzte Rout ein. Er ist entschlossen, bei den Weltmeisterschaften in Paris mindestens auf Platz sechs zu kommen, ließ er verlauten.

Im Mannschaftswettbewerb erreichte das deutsche Team Platz fünf. "Die Jungs sind allesamt noch nicht lange beim Fechtsport", analysierte Trainer Bondar. Es fehle noch die Wettkampfroutine, meinte er. Um so erfreulicher war die Bilanz der Fechterinnen. Den Auftakt machte bereits am ersten Wettkampftag Simone Briese-Baetke. Die Mecklenburgerin, die jetzt für Tauberbischofsheim startet, sicherte sich die erste Goldmedaille mit dem Degen. Ihre Gegnerin war keine Geringere als die Weltranglistenzweite Yui Chong Chan aus Hongkong. Das zweite Gold holte sich Annabel Breuer aus Esslingen. Sie sicherte sich mit dem Florett in der Kategorie B ebenfalls den Sieg. Auf den zweiten Rang kam Simone Briese-Baetke.

Hochspannung herrschte in der Malchower Clara-Zetkin-Turnhalle beim Mannschafts-Finalkampf der Frauen. Das deutsche Team hatte es bis in den Kampf um die Goldmedaille geschafft. Gegner auch hier wieder die Hongkong-Chinesinnen. Bis zur letzten Sekunde war es ein spannendes Finale, lautstark unterstützt von zahlreichen Malchowern. Am Ende siegten allerdings die Chinesinnen mit 45:34. Zarife Imeri, ebenfalls aus Esslingen, konnte sich mit dem Florett in der Kategorie B Platz drei sichern.

Insgesamt starteten 99 Sportler aus 15 Nationen in Malchow, das bereits zum zweiten Mal einen solchen World Cup ausrichtete. Die stärkste Delegation kam mit 29 Sportlern aus Russland, Frankreich stellte 25 Aktive. Wie am Rande der Wettkampfes zu erfahren war, sind sich die Veranstalter mit dem Internationalen Fechtkomitee einig, 2012 wieder einen Weltcup auszurichten. Die Sportler waren sich einig darüber, dass die Malchower mit der Organisation dieses Wettkampfes Maßstäbe gesetzt haben.

Nächste Stationen der laufenden World Cup Serie sind Montreal, Warschau und Paris.
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