Weltcup Fechten Germany 2012
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Schlechter Start in den ersten Wettkampftag

Beim Heim-Weltcup der Rollstuhlfechter in Malchow (Mecklenburg-Vorpommern) erwischten die deutschen Fechter direkt am ersten Wettkampftag einen schlechten Start. Nachdem das deutsche Team gestern den verletzungsbedingten Ausfall der deutschen Weltranglistenersten Simone Briese-Baetke und des Fecht-Urgesteins Uwe Bartmann verkraften musste, überstand heute lediglich Zarife Imeri (Rostock) im Damendegen die Vorrunde, um dann aber im ersten K.O.-Gefecht die Segel streichen zu müssen.Die weiteren deutschen Fechter kamen, vor den Augen des Vertreters des Bundesinnenministeriums Ernst Denneborg und DBS-Vizepräsidenten Leistungssport Dr. Karl Quade, nicht über die Vorrunde hinaus. Im Damendegen traf es hier Nachwuchstalent Bianca Penkwitz (Würzburg) und die Wiedereinsteigerin Katja Lüke (Kassel). „Beide waren in ihren ersten Gefechten gedanklich noch nicht in der Halle angekommen, und hingen dann zu lange diesen verlorenen Gefechten nach. Hinzu kam heute bei allen Fechtern eine individuelle, hohe Fehlerquote“, so die erste Analyse des anwesenden Trainerstabes um Cheftrainer Swen Strittmatter. Katja Lüke konnte erst in ihren letzten beiden zwei Gefechten, die sie knapp verlor, ihren Rhythmus finden und somit ihre Erfahrung ausspielen. Bianca Penkwitz erzielte in ihrer Vorrunde ebenfalls keinen Sieg. „Bianca hat heute Lehrgeld bezahlt, was aber zu einer sportlichen Entwicklung gehört, wenn es positiv umgesetzt und verarbeitet wird. Und es war gut zu sehen, dass sie nie aufgegeben hat“, so Nachwuchsbundestrainer Lars Pickardt.

Im Säbel traten Steffen Nordmann und Konstantin Bruke (beide Rostock) an. Auch hier gelang beiden leider kein Sieg. Während es für Konstantin Bruke in seinem ersten Weltcup darum ging Erfahrungen zu sammeln, ist das Abschneiden von Steffen schon eine kleine Enttäuschung. „Er hat gut trainiert, und sich für den Weltcup viel vorgenommen. Er wollte zeigen, dass er an einem guten Tag zur Weltspitze gehört. Aber vielleicht wollte er am Ende zu viel und hatte daher den Kopf nicht frei, um sich auf das wesentliche, das Fechten, zu konzentrieren“, sagte Säbeltrainer Sascha Bondar.
Am morgigen Samstag geht es in Malchow im Herrendegen und Damenflorett weiter. Insbesondere Florettbundestrainer Adam Robak ist positiv gestimmt, dass die Fechter aus ihren heutigen Niederlagen gelernt haben.

Der Weltcup in Malchow ist der letzte Wettkampf, der als Qualifikation für die Paralympischen Spiele in London zählt. Daher ist hier die komplette Weltspitze vertreten. Auch morgen besteht wieder die Möglichkeit unter www.fencingworldwide.com die Wettkämpfe in Echtzeit im Internet zu verfolgen. Ausgerichtet wird der Weltcup vom Verband für Behinderten- und Rehabilitationssport M-V e.V. mit Unterstützung der Stadt Malchow.

Autor
Lars Pickardt
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