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Licht und Schatten am 2. Wettkampftag

Am heutigen 2. Tag des Rollstuhlfecht-Weltcups gab es für die insgesamt 4 deutschen Fechter gemischte Ergebnisse.Im Herrendegen gingen Steffen Nordmann und Martinez Budich (beide Rostock) an den Start. Für Martinez war es nach einer längeren Pause der erste Wettkampf. Im Rahmen seiner Möglichkeiten schlug er sich achtlich und erreichte sogar einen Sieg. Leider reichte dies in einem grossen Feld nicht um sich für die K.O.-Runde zu qualifizieren. Steffen Nordmann zeigte sich im Vergleich zu gestern deutlich verbessert und kampflustiger. Er errang 2 Siege bei 3 Niederlangen in der Vorrunde und dies reichte für die Qualifikation in die K.O-Runde.   In K-O.-Gefechten geht es im Fechten dann auf 15 Treffer. Steffen ging rechts schnell mit 4 Treffer in Vorführung, verlor dann aber leider etwas seine Linie und musste sich am Ende knapp 13 zu 15 geschlagen geben. Dies reichte am Ende dann zu Platz 34 bei 55 Startern. „Im internationalen Vergleich wird jede Unkonzentriertheit direkt bestraft“ so Cheftrainer Swen Strittmater. „Dies hat Steffen heute zu spüren bekommen. Aber ebenso hat er gemerkt, dass er dran ist und ein besseres Ergebnis durchaus möglich gewesen wäre“.
Zarife Imeri (Rostock) und Bianca Penkwitz (Würzburg) waren die deutschen Vertreter im Damenflorett. Bianca verlor in ihrer Vorrunde alle Gefechte, zeigte aber dennoch im Vergleich zu gestern eine aufsteigende Leistung und das sie aus ihren Fehlern gelernt hat. „Bianca ist ein großes Talent. Sie hat hier wertvolle Erfahrungen gesammelt. Für sie ist nun wichtig kontinuierlich in ihrem Heimatverein zu trainieren und die Grundlagen zu verfeinern und verfestigen“ so Nachwuchsbundestrainer Lars Pickardt.  Zarife erfreute den Florettbundestrainer Adam Robak sehr. „Man merkte schon beim Aufwärmen, dass sie ihr Ergebnis von gestern vergessen machen wollte“, so Robak. Mit 2 Siegen und 2 Niederlagen erreichte sie problemlos die K.O.-Runde. Und her siegte sie im ersten Gefecht, unter den Augen des DBS Präsidenten Friedhelm Julius Beucher und DRS-Vorsitzendem Ulf Mehrens, recht deutlich. In ihrem zweiten K.O.-Gefecht schlichen sich dann leichte Fehler ein, die am Ende zuviel waren, das es für einen Sieg gereicht hätte. Am Ende belegte sie damit den 14.Platz bei 36 Startern.
Nach dem zweiten Wettkampftag bleibt festzuhalten, dass das Orga-Team bestehend aus Vertretern der Stadt Malchow und des VBRS e.V. auch in diesem Jahr eine sehr gute Arbeit geleistet hat. „Ein grosses Lob und Dankeschön an alle Beteiligten und Helfer“ so Ira Ziegler die Vorsitzende des Fachbereiches. „Trotz des Druckes des letzten Qualifikationswettkampfes für London, herrscht eine entspannte Stimmung und alle Nationen fühlen sich wohl“.

Autor
Lars Pickardt
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