Weltcup Fechten Germany 2012
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Drei Tage Weltklassenniveau in Malchow

„Es freut mich sehr, dass wir 153 Athleten und über 80 Trainer, sowie Betreuer aus 29 Nationen bei uns in Deutschland zu Gast hatten. Damit ist Malchow aktuell der international größte Rollstuhl-Weltcup“, sagte Friedhelm Julius Beucher, der Präsident des Deutschen Behinderten Sportverbandes. „Wir bedanken uns beim IWFC, dass uns das Vertrauen geschenkt worden ist, dieses Top-Event, den letzten Weltcup für die Qualifikation zu den Paralympics, auszurichten. Dies ist auch ein Beweis dafür, wie gut das Organisationsteam, bestehend aus dem Verband für Behinderten und Rehabilitationsport Mecklenburg Vorpommern und der Stadt Malchow, funktioniert und arbeitet. Zudem sicher auch Annerkennung für das hohe Fachwissen innerhalb des deutschen Fachbereiches Rollstuhlfechten um die Vorsitzende Ira Ziegler. Ein Dank an alle Organisatoren, Helfer und Förderer, die dieses Top-Event auf deutschen Boden ermöglicht haben. Alleine die große Anzahl der Athleten, die inzwischen zum dritten Mal nach Malchow gekommen sind, sprechen eine deutliche Sprache. Alle fühlen sich hier gut aufgehoben“, so der Präsident des DBS.Für Freunde des Spitzenportes bot sich somit in der Clara Zetkin Halle im mecklenburgischen Malchow an drei Wettkampf-Tagen eine hervorragende Möglichkeit absolutes Weltklasseniveau zu erleben. Alle internationalen Spitzenathleten waren am Start und präsentierten sich größtenteils in Top-Form. Einzig, und dies zum Bedauern des deutschen Teams, Top-Fechterin Simone Breese-Baetke musste verletzungsbedingt absagen. In den drei Waffen Florett, Degen und Säbel wurde um jeden Punkt der Weltrangliste gekämpft und an der ein oder anderen Stelle war deutlich zu merken, dass es hier für einige Athleten um die letzte Chance im Hinblick auf London 2012 ging. Dennoch herrschte über alle Tage, vor gut 100 Zuschauern, eine von fairem sportsgeist geprägte Atmosphäre.

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die starken Nationen wie Russland, Polen, Ungarn, Frankreich und China nach wie vor um die vorderen Platzierungen kämpfen. Sechs Monate vor den Paralympischen Spielen in London ist die internationale Spitze enger zusammenrückt und es ist nicht mehr möglich, einen Sieger vorherzusagen. Ebenso ist eine Entwicklung Richtung Spezialisierung und Athletik zu erkennen. „Das Fechten im Rollstuhl wird aktuell schneller und ein kontinuierliches und breit aufgestelltes Training ist nötig, um vorne mithalten zu können“, so Cheftrainer Swen Strittmatter. Eine erfreuliche Entwicklung ist die Tatsache, dass in immer mehr Nation Rollstuhlfechten betrieben wird. So konnten aktive Fechter und Gäste aus Indien, Irak oder Kuwait begrüßt werden. Auch eine Delegation aus den Niederlanden nutze die Möglichkeit sich im Rahmen des Weltcups über das deutsche Know How zu informieren, um dort das Fechten zu implementieren.

Aus deutscher Sicht ging es für einen Teil der insgesamt sechs Athleten darum, weitere Erfahrungen im internationalen Bereich zu sammeln, um eben bereits jetzt bei den Nachwuchstalenten schon die Grundlagen für die übernächsten Spiele in Rio 2016 zu legen und somit eine kontinuierliche Nachwuchsförderung zu betreiben. Bei der anderen Hälfte der Deutschen ging es darum, wieder Anschluss an die Weltspitze zu erlangen. Die Plätze 14 von Zarife Imeri im Florett und 34 von Steffen Nordmann im Degen, und die Art und Weise wie diese erfochten worden sind, lassen dies zumindest in Ansätzen erkennen und machen Mut.

Die genauen Wettkampfergebnisse aller Teilnehmer in den einzelnen Waffen sind unter www.fencingworldwide.com zu finden.

Autor
Lars Pickardt
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