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Malchower Fecht-Weltcup: Die Waffen ruhen wieder

Drei Tage lang wird in Malchow internationaler Spitzensport im Rollstuhlfechten zelebriert, und die Gastgeber und Organisatoren wachsen über sich hinaus.Malchow. Wie ernst die zahlreichen Helfer ihre Aufgaben beim Malchower Weltcup im Rollstuhlfechten nahmen, der gestern Abend zu Ende ging, sah man zum Beispiel bei der Vorbereitung der Siegerehrung, bei der die Nachwuchsfußballer des Malchower SV 90 die Fahne des jeweiligen Landes hissen sollten. Aber wo soll zum Beispiel der Stern bei der chinesischen Flagge platziert sein, wenn man die Flagge längs statt waagerecht in die Höhe zieht? Sofort wurde die chinesische Delegation konsultiert, um sich Klarheit zu verschaffen.
Natürlich standen über 150 Rollstuhlfechter aus 29 Nationen im Mittelpunkt des Geschehens, und sie bewiesen mit packenden Gefechten mit Säbel, Florett oder Degen, dass es sich um Spitzensportler handelt, die blitzschnell reagieren können. Aber auch die Organisatoren und Helfer zeigten eine Spitzenleistung. Zur Erinnerung: Die Teilnehmerzahl zum vorigen Weltcup hatte sich verdoppelt, und die chilenischen Fechter hatten noch sehr kurzfristig ihre Teilnahme zugesagt. Mit jedem Sportler mehr ist aber auch ein weiteres Transportfahrzeug, ein behindertengerechtes Quartier, ein zusätzlicher Dolmetscher, Betreuer und so weiter notwendig. Mit der Erfahrung von zwei Weltcups in Malchow wurden aber auch die kurz entschlossen Angereisten in das straff organisierte Turnier „eingetaktet“.
Und wenn man sah, wie die gesamte Inselstadt an dem Geschehen in der Clara-Zetkin-Sporthalle Anteil nahm, dann muss man das schon fast als Herzensangelegenheit bezeichnen. So waren nicht nur die Schüler der Fleesenseeschule als direkte Helfer an den Fechtstühlen und als Dolmetscher eingebunden. auch Chöre und die Musiker von den Malchower Spielleuten gaben sich ein Stelldichein, um Sportler und Zuschauer zu begeistern. Die Trachtengruppe und die Nachwuchsfußballer des Malchower SV halfen bei der Siegerehrung.
Jürgen Becher, der Präsident vom Verband für Behinderten-und Rehabilitationssport Mecklenburg-Vorpommern lobte dann auch das Engagement der Inselstädter. Er machte aber auch darauf aufmerksam, dass es wenige deutsche Rollstuhlfechter gibt, von denen die meisten aus M-V kommen. „Ich denke, dass der Deutsche Behindertensportverband (DBS) sich Gedanken machen muss, ob und wie man diese Sportart in Zukunft besser fördert, damit es auch in Zukunft deutsche Rollstuhlfechter gibt“, sagte er. Denn die sind schließlich auch bei einem Weltcup in Malchow das „Salz in der Suppe“, wie man gestern sah. Da gab es nämlich zum Abschluss des dreitägigen Weltcups die mit Spannung erwarteten Wettkämpfe zwischen den National-Teams. Und beim nächsten Malchower Weltcup wollen die MSV-Steppkes auch wieder etwas Schwarz-Rot-Goldenes in die Höhe bugsieren.
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