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Malchow gibt besondere „Visitenkarte“ ab

Malchow hat bei Sportlern von 29 Nationen und von vier Kontinenten großen Eindruck hinterlassen. Als Gastgeber des Worldcups im Rollstuhlfechten hat die Inselstadt gemeinsam mit einem großen Organisatorenteam spannende Wettkämpfe, aber auch viele Begegnungen abseits der Fechtbahnen möglich gemacht.Malchow.„Meine Hände sind kaputt.“ Sarah Petersen schaut auf ihre Finger – etwas rot und auch ein bisschen geschwollen sind die. Drei Tage lang hat die Schülerin – und mit ihr rund 40 weitere Jugendliche der Malchower Fleesenseeschule – dafür gesorgt, dass die Sportler mit Handicap ganz fest auf den Wettkampfbahnen sitzen. Kein Wackler durfte die Konzentration, vor allem aber die Leistung der Fecht-Elite stören. „Wir haben wirklich viel zu tun gehabt. Und jetzt am Sonntagabend bin ich auch echt kaputt. Aber es hat so viel Spaß gemacht, diese Erfahrungen möchte ich nicht missen“, sagt Sarah. Schon beim Worldcup vor zwei Jahren hat die Schülerin mitgeholfen. Auch damals hat sie sich ihr Einsatz-Shirt von Freunden, aber auch von Sportlern aus aller Welt signieren lassen. „Das halte ich in Ehren“, meinte sie. Sissi Püpke, ebenfalls Schülerin der Fleesenseeschule und Worldcup-Helferin, zeigte sich beeindruckt von dem Können der Sportler: „Es ist stark, was die leisten, auch wenn sie ein Handicap haben.“ Ein Umstand, der vielleicht auch die Schüler angespornt hat, selbst ihr Bestes zu geben, damit die Fecht-Elite in Malchow gute Bedingungen hat. Eine unerwartete Belohnung gab‘s für die engagierten Schüler gleich noch am Sonntag-Abend: Sie bekamen gestern einen Tag schulfrei.
Viel Lob hat das Organisatorenteam für das größte Sportereignis in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr bekommen: Von Sportlern, von Teambetreuern, von Vertretern verschiedener Behinderte-Verbänden. „Das tut natürlich sehr gut. Zumal dieses Ereignis ohne Frage ein großer Kraftaufwand für unsere Stadt bedeutet“, machte Malchows Bürgermeister Joachim Stein (Grüne) deutlich. Er selbst war als „Mädchen für alles“ an allen drei Tagen in der Clara-Zetkin-Halle unterwegs: Brachte Papiernachschub, wenn es knapp wurde, holte neue Tischdecken, betreute Gäste. „Mir macht das unheimlich viel Spaß“, meint der Malchower. Ob es in zwei Jahren wieder einen Worldcup in Malchow geben wird, das steht noch nicht fest. Wie Monika Knauer, Geschäftsführerin des Verbandes für Behinderten- und Rehabilitationssport M-V e. V. , erklärte, sei der Dachverband der Rollstuhlfechter sehr daran interessiert, eine weitere Auflage des Worldcup in der Inselstadt zu erleben. „Denn die Wettkämpfe und vor allem das Rahmenprogramm sind hier einfach einmalig“, so Monika Knauer. „Wenn die Finanzierung steht, sind wir wieder dabei“, stellte der Malchower Bürgermeister in Aussicht.
Links zu diesem Artikel:
http://www.nordkurier.de/cmlink/nordkurier/ ... »
« zurück zur Übersicht 31.01.2012, Petra Konermann (Nordkurier.de)
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